Glückssonett

Am Tunnel Ende winkt als helles Licht
Das Glück. Es flieht in silberhellem Kleid.
Nach dieser Sehnsucht renne ich so weit
Ich kann. Doch näher komme ich ihr nicht.

Durch meinen Tunnelblick verengte Sicht,
Seh ich den Lichtpunkt nur, spür keine Zeit.
So renn ich durch den Tunnel eine Ewigkeit,
Bis ich ganz nah gewahre Glücks Gesicht:Ich bin das Licht, das deine Augen fand,
Nur hast du mich geblendet übersehn.
Was auch die Angst vor Morgen zu dir spricht,

Denn hellem Strahlen folgt das Schattenland,
Dem du zu fliehen hoffst, musst du verstehn:
Der Tunnel, dem du folgst, ist voller Licht!“

Detlef Fischer

 

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Eine Antwort auf „Glückssonett

  1. Andreas Peter

    Ein kleiner Dankes-Gruß von der Neiße:

    Ich bin zwar nur ein kleines Licht,
    doch stell dir vor: Es gäb mich nicht.
    Wie dunkel müsste es dann sein,
    leucht‘ ich nicht in die Nacht hinein.
    Drum schau mich an – hier leuchte ich,
    und heute ganz allein – für DICH!

    Gefällt 1 Person

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